Textbeiträge

Die Auflösung der Geheimdienste war eine alte Forderung der Grünen, die sich noch 1998 im Wahlprogramm der Partei fand. Mit dem Regierungseintritt der Grünen wurde diese Forderung ebenso schnell obsolet wie die bis dahin von der Partei behauptete Ablehnung von Kriegen. Die damalige PDS hatte – auch als Lehre aus den Erfahrungen der DDR – von Anfang an die Auflösung des Verfassungsschutzes und der anderen Geheimdienste gefordert. In dieser Tradition steht grundsätzlich auch die Partei DIE LINKE. Dabei soll nicht verheimlicht werden, dass die Forderung nach völliger Abschaffung des Inlandsgeheimdienstes umstritten ist.

Download Artikel aus RHZ 2/2012

 

"Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern" - Der antifaschistische Widerstandskampf der RHD

Download Artikel aus ANTIFA-Nachrichten 4/2014

 

Die Vorbereitungen zum IRH Weltkongreß in Kuba und Mexiko

Ungeachtet der Tatsache, daß sich im Laufe dieses Jahres eine schreckliche Welle der Verfolgungen und roher Terrorakte über Kuba und Mexiko ergoß, haben die RH Sektionen dieser beiden Länder ihre ganze Kraft darangesetzt, Vorbereitungen zum IRH Weltkongreß zu treffen. Dies wurde mit größtem Enthusiasmus zur Kenntnis genommen als ein neuerlicher Beweis für die unermüdliche und unerschrockene Tätigkeit der IRH.

 

Die Militärdiktatur Garmonas in Portugal wandte in den letzten 6 Jahren die willkürlichsten und brutalsten Methoden an, um die Massen in Unterwerfung zu halten und die wachsende Radikalisierung der Arbeiterklasse zu unterdrücken. Die RH Organisation mußte demgegenüber viel Kräfte und Mühe anwenden. um der Offensive Widerstand zu leisten und sich einen eigenen Weg zu bahnen.

 

Karl Grünberg wurde im Jahre 1891 in Berlin-Pankow geboren. Seit 1929 war er Mitarbeiter des KPD-Organs „Die Rote Fahne“ und schulte im Auftrag der KPD sogenannte „Arbeiter-Korespondenten“. Seit 1924 war er  Redaktionsvolontär bei der „Roten Fahne“ tätig, gleichzeitig Berliner Lokalredakteur der KPD-Tageszeitung „Welt am Abend“.

 

Walter Fisch wurde am 16. Februar 1910 in Heidelberg geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Heidelberg. Wegen seines "Auftretens gegen das reaktionäre Schulsystem" wurde er "relegiert", wurde Posthilfsarbeiter in Berlin. Walter Fisch trat 1925 dem bürgerlichen Wandervogelverein bei und schloß sich dort der linken Gruppierung an, die mit dem Kampf der Arbeiterklasse sympathisierte. Er wurde 1927 Mitglied der "Rote Hilfe Deutschlands".

 

Frauen der Roten Hilfe

So lautet der Titel eines Wandkalenders, für das Jahr 2013, den die Rote Hilfe e. V. Ortsgruppe Hannover herausgegeben hat. Der ansprechend gestaltete Kalender im Format DIN A4 mit künstlerisch gezeichneten und kolorierten Porträts der vorgestellten Frauen ist gegen eine Spende von 10 Euro zzgl. Porto erhältlich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In ausführlichen Texten auf der Rückseite der Monatsblätter werden 12 Lebensläufe von Frauen dargestellt, die ein reichhaltiges politisches Leben erlebt haben. Aus verschieden politischen Lagern, meist SPD und KPD kommend, wird die Kontinuität ihrer politischen Tätigkeit in der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik, des Widerstandes gegen den Faschismus und bei der Verfolgung und Inhaftierung in Konzentrationslagern deutlich.

 

Nichts ist so überzeugend und beredt, als das, was man mit eigenen Augen sehen kann. Wie trefflich man einen bewaffneten Polizeiüberfall auf eine Arbeiterdemonstration, einen von der berittenen Polizei zertretenen Arbeiterleib oder einen von den brutalen blutdürstigen Schergen gelynchten Neger schildern mag, niemals wird ein solches in mündlicher oder schriftlicher Form gezeichnetes Bild so überzeugend sein wie seine Graphische Wiedergabe. Ein Photograph aber ist der objektivste von allen Graphikern. Er nimmt nur das auf, was sich im Augenblick des Knipsens seiner Linse darbietet, Und ein Photobild wird in allen Ländern und von allen Nationen ebenso wie die Kinovorführung (die "lebenden Bilder") ungeachtet der Sprache der Überschrift oder Erläuterung verstanden.

 

„Einmal CIA, immer CIA“ ist so ein Spruch, den man des Öfteren in alten wie jungen Spionagestreifen hört. Aber er beinhaltet ein Quentchen Wahrheit, wobei die Abkürzung des US-Auslandsgeheimdienstes CIA lediglich eine Variabel ist, die im Prinzip für jede x-beliebige Spionageabteilung stehen kann. Eng damit verbunden ist die Annahme, wonach nicht nur jeder Mensch und somit alle Agenten sowie Agentinnen eine Vergangenheit haben, sondern auch die geheimen Institutionen, denen sie zu Diensten sind. Kein Geheimdienst ist aus dem Nichts entstanden. Das wiederum bedingt, dass es nicht ausreicht, den Ist-Zustand eines Geheimdienstes zu beschreiben, ohne sich mit dessen Historie und Entwicklung auseinanderzusetzen.

Erst danach kann man sich auf konkrete Felder konzentrieren, wie zum Beispiel die Nähe des Verfassungsschutzes zu neonazistischen Organisationen, Parteien und ihren Mitgliedern.

Download Artikel aus RHZ 2/2012

 

Bad Kleinen? RAF? Wolfgang Grams? Das interessiert doch niemanden mehr?! Diese oder ähnliche Fragen und Aussagen begegneten uns immer wieder während der Arbeit und Recherche zum Schwerpunkt dieser Ausgabe. Aber wir haben auch die Zustimmung vieler Genossinnen und Genossen erfahren, die uns dazu ermutigt haben – sozusagen als Beitrag zu linker Geschichte, gegen den vermeintlichen oder tatsächlichen Zeitgeist und unabhängig von aktuellen Diskussionen in der Linken.

Download Artikel aus RHZ 2/2013

 

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